Imker

2011 habe ich aus einer Laune heraus mit Honigbienen angefangen, nachdem ich im Radio gehört hatte, dass diese Tiere gerne in der Stadt leben. “Die passen ja dann prima zu mir !” dachte ich und verschlang daraufhin dutzende Bienen- und Imkervideos. Dieser Heisshunger führte direkt zu einer Anmeldung für einen Imkergrundkurs und von dort zum Erwerb eines einzelnen doch sehr starken Bienenvolks.

Ich muss ein Händchen für Bienen haben, sozusagen einen gestreiften Daumen, denn ich brachte dieses Volk sehr gut durch den Winter. Daraufhin besuchte ich hier jedes seriöse Imkerseminar, das auf dem Plan stand, und mittlerweile macht die Bienenhaltung immer noch grosse Freude. Meine Honigvögelchen sind gar nicht mehr wegzudenken. Die Düfte und Aromen eines Bienenstocks sind so……mega…..geil – man könnte sich reinsetzen.

Tatsächlich geht es um maximale Entschleunigung, indem ich in die Sphäre die Bienen eintauche und ihnen bei ihrer Entwicklung helfe. Dazu muss ich sie allerdings erst verstehen können. Das ist das Spannende daran, und gleichzeitig das Entspannende. Was ist los im Bienenstaat ?

Im Garten beim Füttern, in der Werkstatt beim Wachsschmelzen oder einfach beim Zugucken, wie sie durch die Lüfte sausen. Rein und raus, oder raus und rein ? – Das ist gar nicht so leicht voneinender zu unterscheiden; doch von grosser Wichtigkeit, wie jeder Imker und Bienenhalter wissen sollte.

Wer mit dem Gedanken spielt, sich ebenfalls Bienen anzuschaffen, dem rate ich dringend dazu, einen kompletten Imkergrundkurs durchzuziehen. Man tut sich keinen Gefallen damit, sich das zu ersparen. Und erst recht täte man mit dieser Unterlassung den Bienen keine Liebe.

 

Weiter